Photo Story Sala – Papeete – Bora Bora (by Rémy)

Es ist ja absolut nicht selbstverständlich, hier, mitten im Südpazifik per Internet mit der ganzen Welt verbunden zu sein – und das erst noch gratis weil all included … leider ist dieses Privileg aber nicht nur unseres sondern das aller Mitpassagiere, und die scheinen das alle auch zu geniessen! Keine Ahnung was dieser Internetzugang via Satellit kosten würde – aber billig wäre das ganz bestimmt nicht, habe ich doch von Swisscom in Papeete das freundliche Angebot bekommen, ein Roaming-Datenpaket von 10 MB (das entspricht gerade etwa 5 Fotos) für den Schnäppchenpreis von 99.- CHF zu erstehen …

Und darum ist jetzt halt etwas Zeit vergangen, bis ich den fulminanten Start zu unserer Reise auch illustrieren kann …

Darum, schön der Reihe nach, ein paar Erinnerungen der ersten 6 Tage unserer Reise:

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Da scheint nach 18 Tagen Regen erstmals wieder die Sonne im Tessin – aber der Nebel über Agno lichtet sich nicht und statt einem Flug in der Economy mit Swiss von Lugano nach Zürich haben wir uns in der SBB in die 1. Klasse upgegradet …

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Und weil der Air France Flug von Paris nach Zürich wegen technischer Probleme gar nie in Zürich landete sondern vorzeitig in die Französische Hauptstadt zurückkehrte verpassten wir natürlich auch den Weiterflug nach Tahiti, welcher von Air France nur jeden zweiten Tag durchgeführt wird und wir durften dafür in Glattbrugg übernachten!

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Night cup unter der Wolldecke statt unter Palmen …

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Mitteleuropa unter Nebel, da hat der Flug von Zürich nach Frankfurt auch schnell mal über eine Stunde Verspätung …

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… und wir erreichen nach einem unglaublichen Sprint (habe Vreni noch nie so schnell rennen gesehen!) durch Frankfurts Terminal 1 den A380 doch noch, obwohl der eigentlich schon in der Luft hätte sein sollen – hinter uns werden die Türen geschlossen und die schon angeschnallt wartenden Passagiere spenden uns fast Beifall vor Erleichterung.

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Der Lufthansa Captain gibt ordentlich Gas und bis Los Angeles haben wir den Rückstand wieder eingeholt. Das Prozedere bezüglich Ein- / Ausreise ins Entwicklungsland USA hat Vreni ja schon trefflich beschrieben – wir erreichen jedenfalls den Weiterflug mit Air Tahiti Nui zur Zeit und glauben sogar, unser Gepäck sei immer noch mit uns.

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Papeete ohne Gepäck kennen wir ja schon – macht auch nichts, die Badehose ist ja im Handgepäck, das geschenkte T-Shirt gross genug und schwarzer Sand, Brandung, Meer und Bier trösten bestens über den zeitweiligen Verlust hinweg … wir machen das Beste draus und freuen uns, wenigstens das Schiff zeitgerecht zu erreichen, ab jetzt ist rund-um-die-Uhr-Pampering-Service angesagt und da sind genügend tolle Leute um uns herum, die sich um uns und das immer noch verlorene Gepäck kümmern! Merci beaucoup tout-le-monde !

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Ankunft schon am nächsten Morgen in Raiatea. Ich habe unglaubliches Glück mit meiner Schnorchel-Safari in einem zu 95 % intakten Korallengarten am Nordrand der Nachbarinsel Tahaa, durch den uns eine flotte Strömung treibt. So viele verschiedene Fische hab ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen, eine Schule von sicher 1000 Exemplaren einer ca. 30 cm langen gelb/grau gestreiften Spezies schwimmt mehrmals regelrecht durch unsere 8 köpfige Gruppe hindurch … einfach spektakulär! Und wisst Ihr was? Da war ich schon mal, vor vielleicht rund 10 Jahren, auf Polynesien-Cruise mit der Star Flyer … Einziger Wermutstropfen: Die ganze Pracht muss in meinem Schädel gespeichert bleiben, die Unterwasser GoPro ist eben immer noch unterwegs …

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Schöne Überraschung zurück auf der Mariner: Ein Koffer ist da – aber erst derjenige von Vreni! Da sind wir natürlich schon selber schuld, dass wir dieses Mal nicht kreuzweise gepackt haben … die Hälfte meiner Sachen mit der Hälfte von Vreni’s Sachen in einen Koffer und der Rest umgekehrt – aber nach den bewegten letzten 3 Wochen haben wir einfach zusammengetragen, was gepackt werden musste und nicht weiter darüber nachgedacht, wie man das Gepäck gescheit vorbereitet … Das nächstemal machen wir das dann wieder so, wie wir es gelernt haben!

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Nach einem verregneten Nachmittag in Raiatea drifteten wir dann die ganze Nacht weiter ins nur gut 50 km entfernte Bora Bora, wo wir am nächsten Morgen wieder von der Sonne begrüsst wurden und bei nicht mal so heissen 28 ° C aber dafür um so höherer Luftfeuchtigkeit eine Rundtour auf der einzigen Strasse rund um die ganze Insel machten. Südseezauber, Pareo-Produktion, dicke aber fröhliche Musiker – das richtige Rezept um langsam runter zu kommen … Im weltberühmten Bloody Mary tranken wir zwar ein Bier, aber das Trinkgeld nagelten wir nicht an die dafür vorgesehene Wand und darum wurden wir wohl auch nicht auf der prominenten Besucherliste verewigt … es hat uns aber trotzdem gefallen!

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Zurück auf dem Schiff dann eine schöne Überraschung: Auch mein Koffer ist jetzt da, mit nur zweieinhalbtägiger Verspätung …

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Die GoPro ausgepackt und ab auf die nächste Schnorcheltour, die völlig enttäuschend und traurig begann: Nur 50 k weiter westlich von Tahaa sind wohl rund 90% der Korallen tot, weiss, zu Sand zerfallend … Der zweite Teil der Tour war dann aber top:

Wir schwammen inmitten von sicherlich rund 30 Stingrays (Rochen) mit einer Grösse von geschätzten 60×60 bis 80×80 cm und wurden dabei von 8 gelben Haien umschwärmt und beobachtet, die auch so zwischen 80 und 120 cm lang gewesen sein dürften. Vor lauter Begeisterung filmte ich die Szenerie – kam aber noch nicht dazu, die Filmsequenzen aus der GoPro rauszuholen, ich könnte sie ohnehin nicht in meinen Blog einbauen …

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Und weil es dann schon Sonntag war, gab es auf der Mariner Champagner (den gibt es aber immer!) und Kaviar zum Frühstück, ausserdem blauen Himmel, noch blaueres Meer und viel Zeit zum Lesen, Nichtstun … und das für gut zwei Tage auf dem Weg von Bora Bora nach Pago Pago … warum die sich hier immer wiederholen, muss ich noch herausfinden!

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