Unaufgeregte Zeiten … (by Vreni)

Da sitze ich nun und ein leeres, weisses Blatt virtuelles Papier starrt mich an. Ich starre zurück. Der Cursor blinkt unerbittlich und sagt, schreib was. Würde ich ja gerne tun, aber es fällt mir einfach nichts ein. Das Meer plätschert vor sich hin, die Gespräche an den umliegenden Tischen und Liegestühlen plätschern vor sich hin und an meinem Ohr vorbei. Nur in meinem Hirn da plätschert nichts mehr. Nicht mal die Hirnflüssigkeit, sofern die noch vorhanden ist. Ich bin nach diesen letzten, sich in blau auflösenden, völlig unaufgeregten Tagen extrem tiefenentspannt. Ich muss nicht mal mehr sagen, was ich gerne trinken möchte. Jeder Kellner auf diesem Schiff weiss, um welche Uhrzeit Madame was genau trinkt. Hätte ich mal einen anderen Wunsch, sie würden völlig aus dem Takt geraten. Und das tue ich dieser unglaublich netten und fürsorglichen Crew nicht an.

Aber wo waren wir eigentlich. Samoa. Die nächste Landberührung: Fiji Islands. Zuerst Suva am nächsten Tag Lautoka. In Suva haben wir das Schiff gegen ein Langboot ausgetauscht und auf dem Navua River (Süsswasser, welch nette Abwechslung!!) eine wunderbare Flusskreuzfahrt unbeschadet überstanden. Mit Rettungswesten natürlich. Zwischenhalt an einem Wasserfall wo man auch baden kann. Rémy ist begeistert. Ich habe dann nicht gebadet. Mich aber bei all unseren Guides und Bootsführern unglaublich beliebt gemacht. Die rauchen mir einfach alles weg, was ich dabei habe. Und ein echter Raucher hat genug dabei. Völlig hin sind sie von meinem Taschenaschenbecher.

Anschliessend besuchen wir ein weiteres Village und die Kokosnusstour ist sehr einfach gehalten. Für einen Dollar schnappen wir uns ohne weitere Erklärungen so eine Nuss und trinken sie einfach leer. Das Lunchbuffet ist wunderbar und die anschliessenden Gesänge und Stammesrituale haben sie gut hingekriegt. Nur, was das unglaubliche Cava-Ritual ist, erschliesst sich mir nicht wirklich. Rémy hat das Ganze ja auf unserem Blog in etwa erklärt. Aber ich glaube, er hat es auch nicht begriffen.

Kaum im Bus auf dem Weg zurück nach Suva regnet es. Suva bei schönem Wetter geht ja noch irgendwie, ist aber bei Regen einfach trostlos. Wieder am Hafen angekommen: Der Regen wird umgehend abgestellt. Schliesslich wollen total gepamperte Regent Gäste das Schiff trockenen Fusses erreichen. Und ein paar Schritte muss man immer machen, oder man wird nie Festland betreten.

In der Nacht driften wir nach Lautoka. Immer noch Fidschi. Rémy begibt sich zu seinem Schnorchelausflug. Ich glaube, es hat ihm gefallen. Ich habe frei aber keine Ahnung mehr, wie ich den Tag verbracht habe.

Nur, ich kann euch sagen: Falls ihr es aus unerfindlichen Gründen nie nach Fidschi geschafft habt, macht nix. Es würde euer Leben nicht wirklich bereichern.

Dann zwei Seetage. Am ersten Tag hat es mich fast von Bord gewindet, als ich das Pooldeck für meinen Morgenkaffee betrete. Und die Temperatur ist sicher um zehn Grad gefallen. Für uns irgendwie paradox. Je weiter nach Süden, je kühler wird es. Aber der Äquator funktioniert in beide Richtungen. Vom zweiten Tag auf See habe ich auch keine Erinnerung mehr. Wahrscheinlich kam der Tag und er ging.

Am nächsten Tag Besuch auf Norfolk Island. Australien. Mit dem ganzen Einwanderungsbrimborium. Um 07.00 haben wir den Kapitän in unserer Kabine. Nur rein akustisch natürlich. Und er teilt uns mit, dass wir uns Norfolk Island einfach im Internet anschauen sollen. Denn eine Anlandung mit Tenderbooten sei aufgrund des hohen Wellenganges schlichtweg nicht möglich. Sie hätten alles versucht. Und entschuldigt sich etwa zwanzig Mal. Ist ja schon gut. Dann lass mich einfach weiterschlafen! Aber auch der Cruise Director muss dann noch seinen ganzen Senf dazu geben. Und sich auch noch weiter entschuldigen. Dann bin ich dann endgültig wach und freue mich, keine Einwanderung machen zu müssen und auf einen weiteren freien Tag. Somit haben wir weitere zwei Tage auf See bevor wir in Auckland ankommen werden.

Und heute habe ich auch noch Geburtstag. Aber sicher bin ich mir nicht ob das nicht gestern war oder morgen ist. Ist auch egal. Hauptsache mich gibt’s noch. Oder doch nicht? Gestern, als ich mal die Kabine besuchte, lag da ein netter Brief der Schiffsleitung. Dass sie sich für meinen Aufenthalt hier bedanken, dass mein Kofferanhänger zwecks Ausschiffung in Auckland beiliegt und sie sich freuen, wenn ich mal wiederkäme. Wohlgemerkt, das Schreiben war nur an Mrs. Verena Steinegger gerichtet. Ich fand das schon etwas extrem. Rémy kann mir ja sagen, wenn ich ihm total auf die Nerven gehe. Sofort zur Réception gewalkt und gesagt, so geht das nicht. Ich bleibe! Wieder mal Stirnrunzeln und ratloses Schweigen und die Zusage, dass ich bis Sydney bleiben darf. Warum ich dann abends ein weiteres, formvollendetes Schreiben vorfinde: Sie können Ihren Pass dann morgen von 10.00 a.m. bis 11.00 a.m abholen, weiss ich nicht. Und ich will es auch gar nicht wissen. Ich will schon so viel nicht mehr wissen.

Seit dem Tag, der auf wundersame Weise einfach verschwunden ist, geben die uns täglich mal eine Stunde dazu und nehmen sie am nächsten Tag dann wieder weg. Und dann kriegen wir sie wieder und so fort. Ich glaube, die Zeitzonen hier sind sehr kompliziert. Mein iPod ist jedenfalls heillos überfordert. Und Rémy’s Handy auch.

Heute, laut Programm ist es der 29. November 2018 (wenn es denn stimmt, aber auch das wollen wir schon gar nicht mehr so genau wissen) ist es unglaublich ruhig an Bord. Viele Mitpassagiere sind am Packen, denn morgen in Auckland endet ihre Reise. Die einen sind in Honolulu zugestiegen, andere sogar schon in Miami. Andere mit uns in Papeete. Ein Schiff, das Weltreisen macht ist nichts anderes als ein Hopp-on Hopp-off Bus. Du steigst irgendwo ein und irgendwo auch wieder aus. Eigentlich hätten wir unser Projekt „Einmal die Erde mit Schiff umrunden“ auch fadengerade in ungefähr einhundertdreissig Tagen absolvieren können. Aber das wäre uns dann doch echt zu viel. Sich jedes Jahr auf eine Reise zu freuen ist viel, viel besser. Und noch nicht abgeschlossene Projekte halten einen am Laufen. Weil, man hat ja noch viel vor.



Und so sieht das aus, wenn Vreni nichts zu Schreiben einfällt …

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (by Vreni)

Ankunft in Pago Pago / Amerikanisch Samoa. Ist ein US-amerikanisches Aussengebiet im südlichen Pazifik. Remy ist sofort aufgefallen, dass alle Fahnen, die amerikanischen sowie auch die einheimischen auf Halbmast flattern. Und die beflaggen wirklich alles. So freuen wir uns sehr, denn, weil auf Halbmast heisst, jemand wirklich enorm Wichtiger ist gestorben. Das machen die nicht für jeden. Aber wir werden schwer enttäuscht. Es ist „nur“ ein hochrangiger einheimischer Politiker verstorben. Und leider nicht der Präsident.

So machen wir uns auf. Unser Ausflug „Village Way Of Life“ steht an. Und der Ausflug ist genauso wie er tönt. Der Way of Life hier ist sehr friedlich und gemächlich. Und die Menschen sind unglaublich dick. Die dickste Nation die auf Gottes Acker wandelt. Wirklich. Aber lieb sind sie und sehr, sehr freundlich. Im Village werden wir dann mit einheimischen Spezialitäten herzlich empfangen und Remy und ich haben dann unsere gefühlte siebzehnte Lektion in Sachen „was fange ich mit einer Kokosnuss an“. Und es ist wirklich erstaunlich, überall auf der Welt fangen alle dasselbe mit so einer Nuss an. Auch das Thema, wie bindet man einen Pareo auf einhundertfünfzig Arten ist nationenübergreifend, ebenso die Kakaobohnen. Natürlich nur dort, wo das Zeug auch wächst.

Abschliessend geniessen wir noch etwas einheimische Folklore und umfahren den Rest der Insel mit unserem lustigen Bus. Also, der Bus war lustig. Wir waren k.o. Es ist unglaublich heiss und schwül.

In unserer Kabine liegt dann ein Zettel, dass wir die Datumsgrenze überschreiten werden und wir die Uhren einen Tag und eine Stunde vorwärtsstellen sollen. Somit ist gestern auch morgen. Oder so. Das überfordert uns dann schon etwas. Wir sind heute noch am Studieren, was da abgegangen ist. Ganz begriffen haben wir es nicht, aber wir fügen uns.

Während der Nacht driften wir nach Apia / Westlich Samoa. Wieder eine Inselrundfahrt und das komplette Kokosnussprogramm, BBQ am Meer und Baden. Die Vegetation ist unglaublich schön und richtig sauber ist es. Man glaubt es kaum. Amerikanisch Samoa ist ja eher ein bisschen ein Dreckstall.

Der nächste Tag ist ein Seetag. Endlich mal frei. Und weitergrübeln wie das mit der Zeit eigentlich war. Am späten Nachmittag geht dann in unserer Kabine ein kleiner Tsunami los.

Ein Mechaniker will unseren nicht kaputten Kühlschrank reparieren. Remy hatte das Problem aber schon erkannt und gelöst. Er will sich das aber trotzdem anschauen. O.k. Nur rein in die gute Stube. Remy verzieht sich auf den Balkon und dann passiert alles gleichzeitig. Unsere Kabine füllt sich komplett mit Wasserdampf. Alles ist beschlagen. Und ich stehe blöd da, denn ich will ja nur das morgige Programm lesen. Aber auch meine Brille sieht nichts mehr. Gleichzeitig klingelt das Telefon. In unserer Kabine sei Rauchalarm ausgelöst worden. Rauchalarm? Ich rauche nicht in der Kabine, nie. Bei Todesstrafe verboten. Dem Kühlschrankmechaniker wird das alles etwas zu viel und fluchtartig verlässt er unser Domizil. Im Korridor steht schon der nächste Gast. Ein total besorgter Sicherheitsoffizier. Ob alles in Ordnung sei. Daumen hoch. Ja, klar. Etwas feucht aber er soll sich doch selber ein Bild machen. Er macht sich dann ziemlich lange ein Bild, sicherheitshalber vom Korridor aus. Ich stelle dann mal die Heizung auf volle Touren. Und nach ein paar Minuten können wir wieder sehen. Und im Nachhinein muss ich sagen, Glück gehabt. Normalerweise geht bei Rauchalarm sofort die Sprinkleranlage los und der Feuertrupp fackelt nicht lange, stellt keine Fragen und schäumt dir die Kabine voll. Und du mittendrin. Wir werden dann noch instruiert, dass auch in feuchten Gebieten Balkon zwar ausdrücklich erlaubt ist, aber ganz schnell die Balkontüre auf und noch schneller wieder zu. Denn so eine Klimaanlage verhält sich bei diesen Temperaturen ziemlich zickig.

Photo Story Suva & Lautoka / Fiji (by Rémy)

Wenn man auf einer Kreuzfahrt schon tagelang aufs Meer guckt will man ja auch mal Wasser fühlen – darum haben wir uns in Suva für eine Flussfahrte im Langboot mit Badeplausch unter einem prächtigen Wasserfall entschieden. Eine Cava-Zeremonie rundete den Ausflug ab, auch wenn uns deren Motiv nicht ganz klar wurde und das Getränk an ausgewrungenen Bodenlappen erinnerte … Zum Glück erhielt nur der Chief (1 pro Bus) die zweifelhafte Ehre der Verkostung 🤤 – wir konnten es verschmerzen, nicht Chief zu sein!

Und weil der Südpazifik so sehr zum Bade ruft verbrachte ich den zweiten Tag auf Fidschi auf einem an Robinson erinnernden Inselchen beim Schnorcheln – es gibt noch Korallen, weit mehr als an der Stelle in Bora Bora, aber die Wassertemperatur erschien mir auch schon sehr am obersten Limit zum Überleben derselben zu sein 😢 !

Photo Story Pago Pago / American Samoa (by Rémy)

Diese Insel im Südpazifik zeichnet sich durch 2 Rekorde aus: 93.5 % der Bevölkerung gilt mit einem BMI von über 25 als übergewichtig (USA nur 66.7 %) und die Fussball-Nationalmannschaft hat mit 0:31 gegen Australien die höchste Niederlage eines Nationalteams in einem offiziellen FIFA-Spiel einkassiert …

Aber zuerst einmal ein paar Bilder von unserem heutigen Ausflug ins Cultural Village:

Warum hier alles wiederholt wird habe ich noch nicht herausgefunden … Dafür aber, warum hier alle Fahnen auf Halbmast gesetzt worden sind: Alt-Senator Le Afioga Galea’i Moaali’itele Tu’ufuli, der am 24. Oktober verstorben ist, wird morgen hier beerdigt. Dabei hatte ich mir schon vorgestellt, dass die Fahnen so hängen bleiben bis ein neuer Präsident gewählt ist, der heisst nämlich auch hier Donald Trump! Nur dass ihn nicht die Samoer (Samoaner?) gewählt haben, die dürfen das nämlich gar nicht als ‚Übersee-Amerikaner’… Sie sind eben nur halbe Amis und haben darum auch nur halbe Rechte! Gehört sich wohl auch so für die selbsternannte ‚Mutter aller Demokratien‘ die der ganzen Welt erklären will, wie es zu laufen hat …

Aber sonst ist es hier eigentlich ganz schön, sehr grün, recht sauber, gut organisiert, sauheiss und oberschwül! Am Amazonas war es dagegen richtig angenehm …

Zwischen Bora Bora und Pago Pago (by Vreni)

Zwei wunderbare Seetage zwischen diesen beiden Destinationen. Und man kann sich auch mit einem einfachen Gemüt die Namen merken wohin man gerade fährt. Denn unser IQ gleicht sich langsam Sealevel an. Und der ist Null. Immer.

Wo habe ich Euch verlassen? Eigentlich in Papeete. Kurze Nacht im Hotel und da ohne Gepäck alles sehr unkompliziert. Wir haben dann alles zusammengeklaut, was so herumlag. Da kennen wir nichts. Jeder ist sich selbst der Nächste.

Einchecken auf das wunderbare Schiff Seven Seas Mariner. Und wie schon erwähnt, der Réception das Gepäckproblem erklärt. Mein Problem war ja am nächsten Tag in Raiatea gelöst. Rémy ging dort mit seinen Mantas und Haien schnorcheln. Badehosen hat er ja. Und ich dachte, mit Haien schnorcheln kann ja auch so manches Problem lösen.

Meinen Ausflug habe ich in weiser Voraussicht abgesagt, irgendwie sah mir der Himmel nicht beständig genug aus, um sechseinhalb Stunden Kultur, Katamaranfahrt, BBQ auf einem Motu, das sind diese menschenleeren Inselchen vor den bewohnten Inseln, regenfrei zu überstehen. Und ich habe so Recht. Es hat angefangen massiv zu regnen.

Nun habe ich freie Zeit und erhöhe den Druck auf die Mitarbeiter der Réception. So alle Stunde wandere ich dort vorbei und erfrage den Stand der Dinge. Rémy`s Koffer wurde nun zur Chefsache erklärt. Nicht gerade dem Chef mit den vier Streifen, unserem Kapitän, aber immerhin habe ich es nun mit der Chefin der Réception zu tun. Die normalen Angestellten dort sind langsam etwas genervt von mir, und immer wenn sie mich sehen, ich sehe sie übrigens auch, hechten sie unter ihr Desk um Büroklammern zu suchen oder was weiss ich was.

Jedenfalls erklärt mir eben diese Chefin, dass sie dem Hafenagenten in Papeete ein mail geschrieben hat, aber leider noch keine Antwort da ist. Ich erkläre ihr dann so würdevoll wie möglich, dass das Telefon vor zwei Jahren ungefähr, glaube ich, erfunden worden ist und ich seine Telefonnummer habe. Und ob sie anrufen will oder ob ich das machen soll. Ich könne auch direkt auf dem Flugplatz anrufen. Lost and Found. Denn jedes Gepäckstück, dass auf dieser Welt mit Flugzeugen unterwegs ist, hat eine Nummer und das Tracking funktioniert eigentlich hervorragend.

Vor Jahren, als Rémy für das WEF in Jordanien sein Gepäck nicht bekam, rief er mich an ob ich da mal nachforschen könne. Und ich fand dann den Stand der Dinge sehr schnell heraus. 24 Stunden im Bombenkeller in Zürich, er hatte einen grossen Blei-Akku dabei. Und der ist völlig undurchdringlich für jedes Röntgengerät.

Da auf diesem Schiff die Kleidervorschriften eigentlich sehr moderat gehandelt werden: du darfst für den Speisesaal alles anziehen, aber keine Badebekleidung und keine Bluejeans . Und genau das war das Problem. Rémy hat Bluejeans und Badehosen, aber sonst nichts. Die Dame schickt dann den Schneider vorbei und Rémy bekommt ein Paar Kellnerhosen. Die ersten zwei Paare sind Hosen von einem Kellner aus den Philippinen oder Indonesien. Da passt nicht mal ein Bein von Rémy rein. Neuer Anlauf, das dritte Paar war dann von einem Russen oder so. Wir nicken das gnädig ab. Jedenfalls können wir nun im Speisesaal essen. Wir machen Fortschritte.

Nächster Tag Bora Bora. Üblicher Marsch an der Réception vorbei, bevor wir unsere Inselrundfahrt starten. Und Rémy findet das magische Zauberwort, um ordentlich Dampf zu machen. Lapidar meint er: bevor mein Koffer nicht hier ist, bekommt ihr die Hosen nicht zurück! Und die brauchen ihren Kellner, der nun in Unterhosen auf Kabine liegt und sich freut.

Und siehe da, wir kommen von unserem Ausflug auf Bora Bora zurück und das Gepäck ist da!

Es geht doch! Leid tut es mir für den Kellner.

Übrigens, Bora Bora ist meiner Meinung nach völlig überwertet. Es ist nett, es ist aber einfach eine Insel mit Palmen und so Zeug. Nichts was dich aus den Socken haut. Aber alle Honeymooner wollen dahin, für ein Schweinegeld.

Und nur weil die fünf Fünfsterne Hotels haben muss man da nicht unbedingt hin. Das kann man näher haben. Und Honeymoon ist überall schön. Rémy und ich hatten die auf der Baustelle unseres ersten Häuschens. Und wenn ich mich recht erinnere, war das eine sehr, sehr gute Zeit.

Morgen werden wir in Pago Pago auf Amerikanisch Samoa ankommen. Und wenn ich da auch wieder einwandern muss, drehe ich durch. Und ab Morgen sind wir Euch nur noch zehn Stunden hinterher. Wir holen auf.

Unser Motto ist: GO WEST.

Photo Story Sala – Papeete – Bora Bora (by Rémy)

Es ist ja absolut nicht selbstverständlich, hier, mitten im Südpazifik per Internet mit der ganzen Welt verbunden zu sein – und das erst noch gratis weil all included … leider ist dieses Privileg aber nicht nur unseres sondern das aller Mitpassagiere, und die scheinen das alle auch zu geniessen! Keine Ahnung was dieser Internetzugang via Satellit kosten würde – aber billig wäre das ganz bestimmt nicht, habe ich doch von Swisscom in Papeete das freundliche Angebot bekommen, ein Roaming-Datenpaket von 10 MB (das entspricht gerade etwa 5 Fotos) für den Schnäppchenpreis von 99.- CHF zu erstehen …

Und darum ist jetzt halt etwas Zeit vergangen, bis ich den fulminanten Start zu unserer Reise auch illustrieren kann …

Darum, schön der Reihe nach, ein paar Erinnerungen der ersten 6 Tage unserer Reise:

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Da scheint nach 18 Tagen Regen erstmals wieder die Sonne im Tessin – aber der Nebel über Agno lichtet sich nicht und statt einem Flug in der Economy mit Swiss von Lugano nach Zürich haben wir uns in der SBB in die 1. Klasse upgegradet …

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Und weil der Air France Flug von Paris nach Zürich wegen technischer Probleme gar nie in Zürich landete sondern vorzeitig in die Französische Hauptstadt zurückkehrte verpassten wir natürlich auch den Weiterflug nach Tahiti, welcher von Air France nur jeden zweiten Tag durchgeführt wird und wir durften dafür in Glattbrugg übernachten!

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Night cup unter der Wolldecke statt unter Palmen …

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Mitteleuropa unter Nebel, da hat der Flug von Zürich nach Frankfurt auch schnell mal über eine Stunde Verspätung …

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… und wir erreichen nach einem unglaublichen Sprint (habe Vreni noch nie so schnell rennen gesehen!) durch Frankfurts Terminal 1 den A380 doch noch, obwohl der eigentlich schon in der Luft hätte sein sollen – hinter uns werden die Türen geschlossen und die schon angeschnallt wartenden Passagiere spenden uns fast Beifall vor Erleichterung.

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Der Lufthansa Captain gibt ordentlich Gas und bis Los Angeles haben wir den Rückstand wieder eingeholt. Das Prozedere bezüglich Ein- / Ausreise ins Entwicklungsland USA hat Vreni ja schon trefflich beschrieben – wir erreichen jedenfalls den Weiterflug mit Air Tahiti Nui zur Zeit und glauben sogar, unser Gepäck sei immer noch mit uns.

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Papeete ohne Gepäck kennen wir ja schon – macht auch nichts, die Badehose ist ja im Handgepäck, das geschenkte T-Shirt gross genug und schwarzer Sand, Brandung, Meer und Bier trösten bestens über den zeitweiligen Verlust hinweg … wir machen das Beste draus und freuen uns, wenigstens das Schiff zeitgerecht zu erreichen, ab jetzt ist rund-um-die-Uhr-Pampering-Service angesagt und da sind genügend tolle Leute um uns herum, die sich um uns und das immer noch verlorene Gepäck kümmern! Merci beaucoup tout-le-monde !

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Ankunft schon am nächsten Morgen in Raiatea. Ich habe unglaubliches Glück mit meiner Schnorchel-Safari in einem zu 95 % intakten Korallengarten am Nordrand der Nachbarinsel Tahaa, durch den uns eine flotte Strömung treibt. So viele verschiedene Fische hab ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen, eine Schule von sicher 1000 Exemplaren einer ca. 30 cm langen gelb/grau gestreiften Spezies schwimmt mehrmals regelrecht durch unsere 8 köpfige Gruppe hindurch … einfach spektakulär! Und wisst Ihr was? Da war ich schon mal, vor vielleicht rund 10 Jahren, auf Polynesien-Cruise mit der Star Flyer … Einziger Wermutstropfen: Die ganze Pracht muss in meinem Schädel gespeichert bleiben, die Unterwasser GoPro ist eben immer noch unterwegs …

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Schöne Überraschung zurück auf der Mariner: Ein Koffer ist da – aber erst derjenige von Vreni! Da sind wir natürlich schon selber schuld, dass wir dieses Mal nicht kreuzweise gepackt haben … die Hälfte meiner Sachen mit der Hälfte von Vreni’s Sachen in einen Koffer und der Rest umgekehrt – aber nach den bewegten letzten 3 Wochen haben wir einfach zusammengetragen, was gepackt werden musste und nicht weiter darüber nachgedacht, wie man das Gepäck gescheit vorbereitet … Das nächstemal machen wir das dann wieder so, wie wir es gelernt haben!

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Nach einem verregneten Nachmittag in Raiatea drifteten wir dann die ganze Nacht weiter ins nur gut 50 km entfernte Bora Bora, wo wir am nächsten Morgen wieder von der Sonne begrüsst wurden und bei nicht mal so heissen 28 ° C aber dafür um so höherer Luftfeuchtigkeit eine Rundtour auf der einzigen Strasse rund um die ganze Insel machten. Südseezauber, Pareo-Produktion, dicke aber fröhliche Musiker – das richtige Rezept um langsam runter zu kommen … Im weltberühmten Bloody Mary tranken wir zwar ein Bier, aber das Trinkgeld nagelten wir nicht an die dafür vorgesehene Wand und darum wurden wir wohl auch nicht auf der prominenten Besucherliste verewigt … es hat uns aber trotzdem gefallen!

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Zurück auf dem Schiff dann eine schöne Überraschung: Auch mein Koffer ist jetzt da, mit nur zweieinhalbtägiger Verspätung …

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Die GoPro ausgepackt und ab auf die nächste Schnorcheltour, die völlig enttäuschend und traurig begann: Nur 50 k weiter westlich von Tahaa sind wohl rund 90% der Korallen tot, weiss, zu Sand zerfallend … Der zweite Teil der Tour war dann aber top:

Wir schwammen inmitten von sicherlich rund 30 Stingrays (Rochen) mit einer Grösse von geschätzten 60×60 bis 80×80 cm und wurden dabei von 8 gelben Haien umschwärmt und beobachtet, die auch so zwischen 80 und 120 cm lang gewesen sein dürften. Vor lauter Begeisterung filmte ich die Szenerie – kam aber noch nicht dazu, die Filmsequenzen aus der GoPro rauszuholen, ich könnte sie ohnehin nicht in meinen Blog einbauen …

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Und weil es dann schon Sonntag war, gab es auf der Mariner Champagner (den gibt es aber immer!) und Kaviar zum Frühstück, ausserdem blauen Himmel, noch blaueres Meer und viel Zeit zum Lesen, Nichtstun … und das für gut zwei Tage auf dem Weg von Bora Bora nach Pago Pago … warum die sich hier immer wiederholen, muss ich noch herausfinden!

Auf der Jagd nach Flugzeugen und Koffern (by Vreni)

Eigentlich war alles ganz einfach: wir fliegen von Lugano nach Zürich. Dort mit meiner Schwester und meinem Schwager etwas essen. Weiter nach Paris, Los Angeles und Papeete. Alles perfekt geplant und mit genügend Umsteigezeiten. Morgens um acht erstes e-mail von Swiss: Es wird dringend geraten, den Zug nach Zürich zu nehmen. Nebel über Lugano-Agno. Da wir Lugano-Agno von uns aus sehen, gucken wir mal runter. Ja, da liegt schon was rum, aber das wird sich dann schon verflüchtigen. Schliesslich war es der erste schöne Tag nach 18 Tagen Regen. Und unser Flug geht ja erst um 10.30 Uhr. 08.45 zweites mail von Swiss: der Flug wird gestrichen. O.k. Macht nichts, nehmen wir den Zug. Zeit haben wir, wenn auch das Treffen mit meiner Familie leider dran glauben muss.

Und mit 2 grossen Koffern und 2 Handgepäckstücken Zug fahren mit Umsteigen ist auch nicht gerade lustig. Nach der Kofferschlepperei machte ich noch Witze und sagte, ich möchte mal so reich sein, dass ich nur noch die Kreditkarte dabei haben muss. Da ahnte ich noch nicht, wie sehr mich der Anblick von 2 grossen Koffern beglücken würde.

Aber der Reihe nach. In Zürich speditiv eingecheckt. Es reicht sogar noch für einen Kaffee. Dann ab zum Gate. Da stand dann schön rot geschrieben: Weitere Informationen zum Flug nach Paris in einer halben Stunde. Murphys Gesetz kam langsam in die Gänge.

Air France tröstet uns sehr und meint, der Flieger aus Paris kommt. Dass er wegen technischer Probleme mitten im Flug wieder heim nach Paris wollte, sagt uns keiner. Sonst hätte es wahrscheinlich sicher noch einen Flug nach Paris gegeben. So warten wir gottergeben und fangen an zu rechnen. Aber alle, auch noch so gewagten Rechenkünste sagen uns, das reicht nie für den Weiterflug nach Los Angeles. So ist es dann. Nach ca. 4 Stunden warten und umbuchen, Gepäck wieder holen und bei Lufthansa abgeben ( Air France fliegt nur alle 2 Tage nach Papeete), Hotelvoucher fassen inklusive Abendessen für 35 Franken pro Person landen wir im Airporthotel Mövenpick und begiessen diesen doch sehr erfolgreichen Tag für mehr als 35 Franken pro Person. Schliesslich haben wir es von 09.15 Uhr bis 20.00 Uhr geschafft, von Lugano nach Zürich zu kommen. Reife Leistung.

Nächster Morgen. Früh aufstehen und da stehen wir pünktlich am Gate für den Flug nach Frankfurt. Denn der Plan sieht nun vor: Zürich-Frankfurt, Frankfurt-Los Angeles mit Lufthansa. Dann Los Angeles-Papeete mit Air Tahiti Nui. Wir stehen aber immer noch am Gate für Frankfurt. Und der Flieger kommt nicht und kommt nicht. Schlechte Wetterverhältnisse. Wir rechnen wieder und wollen das Endergebnis gar nicht mehr wissen. Aber siehe da, mit einer Stunde Verspätung heben wir ab. Die Pilotin ist sehr kooperativ und gibt während des Fluges mehrmals durch, dass Frankfurt am arbeiten ist und bisher keine Anschlussflüge umgebucht wurden. Schliesslich sind wir ja nicht die Einzigen die weiterwollen. Aber dass die Passagiere sich in Frankfurt dann schon sehr beeilen müssen.

Landung Frankfurt. Da lege ich dann den Spurt meines Lebens hin. Rémy voraus wie Usuain Bolt, ich in seinem Kielwasser hinterher. Nur, dass die Laufstrecke durch den gesamten Flugplatz vorgesehen ist, wusste ich nicht. Und Frankfurt ist wirklich enorm gross. Ben Johnson in seinen besten Dopingzeiten hätte das nie geschafft. Ausgepowert stehe ich dann am Gate, der Flug ist längst geschlossen. Aber da steht ein unglaublich netter Mann und sagt, wir haben auf euch gewartet und jetzt erst mal die Herzfrequenz senken. Und tatsächlich, da steht eine vollbeladene A-380 und wartet geduldig bis auch wir kommen. Klar haben uns die Mitpassagiere etwas sehr missgestimmt angeschaut. Mache ich auch immer so, wenn Passagiere sich doch noch entschliessen, mitzukommen. Der Slot war natürlich vorbei, aber irgendwann waren wir über den Wolken. Da wo die Freiheit grenzenlos ist.

Nach der ersten Euphorie sage ich zu Rémy: Das haben wir mit gütiger Mithilfe super hingekriegt, aber ich glaube nicht, dass unser Gepäck das auch geschafft hat.

Ankunft Los Angeles. Amerikaner sind noch nicht ganz auf dem neuesten Stand. Transitpassagiere kennen die nicht. Das heisst, du machst die ganze Immigration. Und seit neuestem zweimal. Zuerst an einem Automaten. Fingerabdrücke, Daumen separat, Foto. Die üblichen 10 Fragen usw. Das funktioniert sehr speditiv. Nur, dass man denselben Scheiss nochmals vor einem Einwanderungsbeamten macht, ist mir ein völliges Rätsel. Ich will nicht nach Amerika einwandern. Schon gar nicht zwei Mal. Wir wollen nur weiterfliegen. Auch das Gepäck musst du rausnehmen, alles, und es sofort nach der Einwanderung auf ein Band schmeissen. Damit es zu den entsprechenden Flügen weitergeleitet wird. Nur war da wie befürchtet kein Gepäck, das wir irgendwohin hätten schmeissen können. Also ab zum Schalter von Air Tahiti Nui. Zeit haben wir nicht mehr viel. So Ein- und sofort wieder Auswandern ist sehr zeitintensiv. Air Tahiti beruhigt uns. Wir stehen nicht auf irgendeiner Liste von verschollenem Gepäck. Wahrscheinlich wurde es direkt auf Tahiti Nui umgeladen. Hätte ich noch irgendeine Regung von mir geben können, hätte ich dem netten jungen Mann gesagt, dass Amerika zwar daran arbeitet Great Again zu sein, aber sicher keinen Koffer anfasst, den der Besitzer nicht höchstpersönlich auf irgendwas geschmissen hat. Rémy ist immer noch voller Hoffnung, dass in Papeete alles wieder zusammenpasst.

Dem ist dann nicht so. Lost and Found aufgesucht. Und die Dame sucht und sucht und teilt uns dann sehr einfühlsam mit, dass das Gepäck noch in Frankfurt ist. Aha. Und wann können wir eventuell damit rechnen?

Wir bekommen ein Notfallset und den Trost, dass das Gepäck nach Raiatea geflogen wird. Unser heutiger Anlaufort. Denn seit gestern sind wir ja schon auf dem Schiff. Mit je einem Paar Bluejeans, je einem Paar kurzen Hosen und 2 Polo Shirts plus Badehose. Und natürlich einem Winterpullover.

Und vor 2 Stunden war ich dann wirklich von den Socken. Mein Koffer wurde tatsächlich gebracht. Ich war sowas von hin und weg. Nur, als ich fragte, wo denn der Koffer meines Mannes ist, waren wieder alle ratlos. Ich auch….. The never ending Story geht also weiter.

Murphy, Du kannst mich mal….

7. Etappe (by Vreni)

Liebe Familie, liebe Freunde,

Vor ungefähr elf Monaten sassen wir im schiffseigenen Reisebüro der Regent Seven Seas Voyager und erfragten Lösungen für 2018, betreffend unserer Weltumrundung per Schiff. Wir waren damals auf dem Weg von Singapur nach Peking. Seit Japan und bis China froren wir uns damals allerdings unseren Hintern ab. Und ich auch noch die Füsse. Seit dieser Reise weiss ich den Unterschied zwischen effektiver und gefühlter Temperatur. Und unsere einzige Vorgabe war, es muss warm sein! Und ob sie zu unserer Weltreise passt, war uns echt egal.
Aber die Reisebüro-Dame war sehr kooperativ und suchte emsig. Und das Resultat ist sehr erfreulich. Warm bis moderat. Das Projekt geht also weiter. Allerdings nicht mit unserem Lieblingsschiff, der Voyager. Sondern mit der Mariner. Ein Schwesterschiff. Aber mit der haben wir schon voll Speed den Atlantik überquert (Herzinfarkzpatient), vor dem Amazonas eine Helikopter-Rettung geschafft (Magendurchbruch eines Küchenchefs) und unzählige Unfälle und Krankheitsfälle erlebt und überlebt. Ich hoffe, die Patienten auch. Die Gäste gingen, es wurden immer mehr Kabinen frei. Und die Mariner musste einen Motor opfern.
Nun steht die siebte Etappe unserer Weltumrundung per Schiff an. Sie führt uns von Papeete/ Tahiti über diverse Inseln der Südsee nach Auckland/Neuseeland. Da dieser Abschnitt nur zwei Wochen dauert, und die Flüge nach Papeete ziemlich lange dauern und die Flüge von Auckland wieder nach Hause ebenso ein Würg sind, haben wir gleich die nächste Etappe dazu gebucht. Diese wird uns von Auckland an der Südküste Neuseelands vorbeiführen und via Tasmanien nach Sydney bringen. Da bleiben wir dann noch drei Tage bei Freunden, die uns die Blue Mountains zeigen wollen.
Wir werden die Erde mit Flugzeug und Schiff genau einmal umrunden. Und wir werden einen Scheiss-CO2 Wert hinlegen. Wir entschuldigen uns jetzt schon dafür. Aber dafür haben wir Thermo-Solar und Photovoltaik auf unserem Dach! Immerhin.
Und wir werden versuchen, Euch ab und zu über den Stand der Dinge zu informieren, ob die Erde noch rund ist und weitere wichtige Dinge mehr.
So freuen uns auf unser Time-Out und hoffen, auch Ihr habt eine gute Zeit und immer schön gemächlich mit dem Weihnachtsstress umgehen!

Bacione
Vreni und Rémy