Wo bin ich? Und wo ist das Klo?

V / Das sind sehr wichtige Fragen, wenn man sich diese mitten in der Nacht stellt. Vor allem die Beantwortung der zweiten Frage kann sehr matchentscheidend sein. Sieben Nächte in vier  verschiedenen Orten und Unterkünften. Da liegst du dann zur Salzsäule erstarrt in deinem Bettchen und hast keine Ahnung wo du bist und zu gestern fällt dir auch nichts mehr ein. So drückst du mal panisch alle ungefähr 27 Schalter die in Griffweite sind. Entweder passiert gar nichts oder dein Zimmer wird dermassen mit Licht geflutet, dass du die Sonnenbrille brauchst um was zu sehen. Und immer die Panik, jetzt bitte keine Sprinkleranlage aktivieren und lass  auch nicht das Rettungsteam samt Defibrillator anratzen. Und ich bin auch nicht überfallen worden. Ich will nur aufs Klo! Man sollte jeden Hotel-Lichtgestalter mal einen Monat lang jede Nacht in ein anderes Hotel verfrachten, im Zimmer einsperren und dann darf er gerne mal über Sinn und Unsinn nachdenken. Weil, Design ist nicht alles. Am nächsten Tag habe ich mich  mit einem sehr netten Gentlemen darüber unterhalten und der ist permanent auf der ganzen Welt unterwegs und schläft nur in Hilton Hotels. Nicht weil sie ihm besonders gefallen, aber jedes dieser Hotelzimmer ist auf der ganzen Welt genau gleich. So findet er immer den Lichtschalter und das Klo. Aber das nur nebenbei.

Erster Tag Sonntag:  Sala Capriasca-Lugano mit Freund Gianni. Dann Lugano-Mailand Malpensa mit Shuttlebus. Und nach einer unbeabsichtigten Parkhausbesichtigung zu Fuss und dem ganzen Gepäck auch das Flughafenhotel gefunden. Irgendwie stand es direkt vor uns, aber wir haben es nicht gesehen.

Montag: Sehr früh aufstehen. Unser Flug nach Frankfurt startet früh. Mit einer 30 Minuten Verspätung heben wir ab und ich bereite mich innerlich schon auf den Frankfurt Flughafenmarathon vor. Wir haben nämlich nur anderthalb Stunden Umsteigezeit für unseren Flug nach Panama City. Sollte aber eigentlich reichen. Leider haben wir ausser Acht gelassen, dass deutsche Gründlichkeit ihren Preis hat. Unser Preis war Zeit, und die hatten wir nicht. Jedenfalls mussten wir nochmals durch die Sicherheitskontrolle (verstehe ich zwar nicht, wir waren ja im Transit und Mailand hat das alles schon gemacht) mit Händehoch-Röntgen, abtatschen und etc.. Sogar meine Uhr und die Brille mussten von meinem Körper entfernt werden. Pro Passagier dauerte das Prozedere gerne fünf Minuten. Unsere Boardingzeit war unterdessen schon längst überschritten. Rémy rief mir zu, wenn du durch bist, renn ans Gate und sag, dass wir kommen. Ich suche unterdessen deine Sachen zusammen und komme mit dem ganzen Gerümpel nach. Hechelnd stand ich dann am Gate und die nette Dame war sehr erfreut, dass Steineggers sich doch noch entschlossen haben, mit zu fliegen.  Der Flug war dann sehr entspannt und auch der Weiterflug nach Lima bereitete keine Probleme. Da kamen wir dann ungefähr gegen 01.30 an und die Einwanderung dort kostete zwar Zeit aber wir haben es geschafft. Wir waren dort wo wir hin wollten! Das Hotel nahm uns trotz später oder sehr früher Ankunft total freundlich auf und wir sanken nur noch zufrieden und erschöpft in unser Bett. Bis das Theater mit dem Klo und den Lichtschaltern anfing ………….

Weit bin ich mit der Reise noch nicht gekommen, aber ich versuche, mich zu bessern!

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