Photos Gisborne – Wellington – Lyttleton / New Zealand (by Rémy)

Da war einiges los in den letzten Tagen, sogar das Wetter spielte wieder mit – aber heute in Dunedin sieht es draussen wohl mieser aus als bei Euch zuhause in der Schweiz … Nass, kalt, grau!

Darum komme ich wieder mal kurz dazu, ein paar lose Bildchen nachzuliefern, ohne grossen Kommentar, den liefert Vreni dann später nach …

Gisborne: Degustations-Tour durch zwei Weingüter – beim ersten schien der Rebensaft eben gerade erst den Weg in die Flaschen gefunden zu haben … Entweder war der Wein viel zu jung – oder dann eben der Tag …

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Bei der No. 2, Bushmere Estate, sah es dann schon ganz anders aus – da war Klasse in der Flasche und der Besitzer würde seine Schätze gerne durch mich in der Schweiz vertreiben … er hat da noch niemanden!

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Wellington – entlang der Stormy Coast um Neuseelands Hauptstadt: Eine tolle Küste, Besuch einer Farm in bester Lage, Hirtenhunde-Show und zurück aufs Schiff. Nichts Aufregendes, aber schöne Einblicke in die unendliche Natur dieses Landes, wo sich höchstens mal ein paar Schafe gegenseitig auf die Füsse treten und ein angespültes Schiffswrack schon als Sehenswürdigkeit gilt.

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Kaiserwetter in Lyttleton/Christchurch: Fahrt durch die fast unendliche und unendlich grüne Canterbury Plain in die neuseeländischen Süd-Alpen, wo wir uns auf einer Jet-Boat-Tour auf dem wildromantischen und praktisch nur auf dem Wasser zugänglichen Waimakariri River vergnügen. 600 PS, 60-80 kmh auf dem oft nur untiefen Wasser, entlang von schroffen Felswänden ergab viel Geschrei und setzte da und dort etwas Adrenalin in Schub … Die bumpy 4×4 Tour im Unimog durch die nur von wenigen Schafen mit ihren Lämmmern bewohnten Wildnis rundete den tollen Ausflug ab.

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Auf weitere Bilder aus dem fahrenden Bus verzichte ich hier – das ist halt die Kehrseite der Kreuzfahrer-Exkursionen-Medaille: Man erhascht vieles nur im Vorbeifahren – die Photostopps werden wohl von Reiseführern und Car-Chauffeuren bestimmt und sind nicht immer im Sinne des Photographen …

Das ist für uns aber kein Problem – sind diese Bilder doch eigentlich nur zu unserer eigenen Erinnerung – und müssen keine Preise gewinnen …

 

Finito herumhängen … (by Vreni)

Die Zeiten des Herumhängens sind vorbei. Und dabei haben sie mir so gut gefallen. Aber nichts währt ewig.

Ankunft in Auckland, Neuseeland. Zuerst verabschieden wir viele Mitpassagiere, die uns heute verlassen. Eine ganz kurze Zeit unseres Lebens waren sie unsere Weggefährten und ziehen nun weiter, wohin auch immer. Und ich muss sagen, wir waren eine sehr, sehr gute Zweckgemeinschaft. Nicht ein einziger Kotzbrocken war dabei. Das ist uns noch nie passiert. Normalerweise hast du auf jeder Kreuzfahrt so ungefähr fünf unausstehliche Menschen dabei, die alles durcheinander bringen und die du ohne jegliches Bedauern über Bord schmeissen könntest. Des Nachts merkt das nämlich keiner. Auf einer unserer früheren Segelkreuzfahrten hatten wir einmal ein absolut gigantisches Oberarschloch dabei, der wusste alles besser. Er konnte einfach besser segeln als unser Kapitän und seine Crew. Er konnte auch viel besser kochen als der Küchenchef und seine Crew und so weiter und so fort. Er konnte einfach alles, und das viel, viel besser. Übrigens war dieser unglaublich unbeliebte Mann an Bord ein Mitglied der Band Crosby Stills Nash and Young, deren Musik ich eigentlich sehr liebe. Aber dieser Mensch ging mir sowas auf die Nerven. Ich beklagte mich bitterlich. Der Kreuzfahrdirektor bat mich dann inständig: Vreni, bitte, bitte mach das nicht. Hier geht keiner über Bord. Wir haben dann so viele Papiere auszufüllen. Und das Prozedere bei Verlust eines Passagiers ist unglaublich. Denn, wir stechen mit so und so vielen Passagieren in See und müssen auch genauso viele wieder zurückbringen. Und ich werde mich für deine Kooperation erkenntlich zeigen. Das tat er dann wirklich. Statt des Musikers, der immerhin die Eigner-Kabine belegte, und die sind für das Kapitäns-Dinner immer eingeladen, sassen Rémy und Vreni links und rechts vom Kapitän. Und kein Musiker. Es war toll und ein wunderbarer Abend. Auch der Kapitän war mit dieser Lösung sehr zufrieden.

Aber ich schweife ab. Wir sind ja in Auckland und haben uns einen Hopp-on Hopp-off Bus geschnappt, die rote Linie. Wir kennen Auckland, aber auch ganz Neuseeland ja nicht und müssen uns erst mal einen Überblick verschaffen. Das Wetter bewölkt und sehr windig. Aber trocken. Und meine Haare sind weder für die Schifffahrt noch für diese Busse gemacht.

Auckland ist sehr, sehr schön, sehr sauber und wohlhabend und die Preise für Eigenheime und Drinks sind wie bei uns. Für den Rest wahrscheinlich auch. Für das Mittagessen haben wir vor ein paar Tagen im Skytower gebucht. 220 Meter über der Stadt. Obwohl Rémy später umbuchen musste, denn dieser eine verlorene Tag hat auch ihn völlig durcheinander gebracht. Das Essen war aussergewöhnlich, aber sehr gut. Und sie haben die ganze Stadt anderthalb Mal um uns kreisen lassen. Ist mir jetzt noch schleierhaft wie die das gemacht haben. Oder haben wir uns gedreht?

Nachher Bus, blaue Linie. Das war nicht so umwerfend. Aber nett. Im Anschluss im unglaublich lebendigem Hafenviertel etwas herumgetrunken und einfach Freude am Leben gehabt. Und es gab Elektro-Trottinetts, und mit denen wollten wir unbedingt herumkurven. Leider scheitern wir am elektronischen Zugang. Aber in Christchurch soll es auch welche geben. Da sind wir dann besser präpariert.

Nächster Tag: Rotorua. Das Wetter ist schlimm, sehr schlimm, ganz schlimm. Wir schleichen uns im Schritttempo und Verspätung in den Hafen. Unser vorgesehener Parkplatz ist schon besetzt. Weitersuchen. Und so ein Schiff ist gross. Der Kapitän findet dann einen, aber alle Ausflüge sind enorm verspätet. Jeder will ja irgendwo hin. So fluten etwa 500 Personen gemeinsam das Constellation Theatre um ihre Vouchers in Bustickets umzutauschen. Es ist Chaos pur. Als Rémy und ich endlich dran sind und wir das Schiff verlassen, hat es den wunderbar grossen Regenschirm, den ich mir vor der Gangway geschnappt habe auf der Gangway einfach in Einzelteile aufgelöst. Denn draussen flutet es auch, aber mit enormem Wind. Und wie. Weltuntergang ist angesagt. Im Bus, etwa zwanzig Meter entfernt patschnass, wie alle andern auch. Es folgt eine unendlich verregnete und lange Busfahrt. Zu unserer Seekreuzfahrt mit einem exquisiten Mittagessen an irgendeinen See. So das Programm. Das Schiff kann wegen des hohen Wellenganges leider nicht in See stechen. Aber immerhin Mittagessen gibt es auf dem stehenden Schiff. Na ja, das mit exquisit lasse ich jetzt aus. Dafür hat mich die Maori-Truppe, die uns mit Gesang und Stammesbräuchen während des Essens beglückt, mit ihrem Geschrei zu Tode erschreckt. Da waren alle wieder wach. Die können schreien!

Weiter zu Waiotapu Thermal Wonderland. Irgend so ein vulkanisches Gebiet. Da siehst du mal auf was für einer dünnen Schicht wir unser gedacht gefestigtes Leben aufbauen. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher. Und es hat nach Schwefel gestunken wie tonnenweise faule Eier, ich will einfach nur noch kotzen. Ich mache es nicht, Noblesse oblige! Aber es ist sehr interessant und es hat ausgerechnet für diese eine Stunde nicht mehr aus Kübeln gegossen. Manchmal hat man einfach Glück.

Abends auf dem Schiff wollen alle nur noch heisse Suppe und ich glaube, der Bär war auch nicht mehr los. Ist mir aber auch egal, ich will nur noch schlafen.

Das wärs für heute.

Photo Story Tauranga – Rotorua: Waiatapu Thermal Wonderland / New Zealand (by Rémy)

Viel zu sehen gab’s ja nicht … Stürmischer Wind eliminierte unseren Schirm innerhalb der ersten Minute, patschnass waren wir dann innerhalb von 10 Sekunden – aber der Busfahrer rapportierte darauf in halsbrecherischem Tempo (sprachlich) das, was er durch sein freigewischtes Guckloch in der Frontscheibe erspähen konnte – oder aber er kannte die Gegend so gut, dass er gar nichts zu sehen brauchte!

Die Seekreuzfahrt fiel auch dem Wetter zum Opfer und die Maori Schrei-Show erspare ich Euch …

Als wir dann im Waiatapu Thermal Wonderland ankamen, erbarmte sich der neuseeländische Wettergott für eine Stunde und diese vulkanischen Tätigkeiten alleine lohnten die stundenlangen Busfahrten!

Auf dem Rückweg hat man uns dann in einer Kiwi-Aufzuchtstation diese Vögel (nicht die grünen Früchte) nähergebracht, zu sehen waren sie allerdings auch kaum, da nachtaktiv und darum seeeehr im Dunkeln!IMAG1294_1920px+wmIMAG1292_1920px+wmIMAG1296_1920px+wmIMAG1310_1920px+wmIMAG1317_1920px+wmIMAG1319_1920px+wmIMAG1323_1920px+wmIMAG1326_1920px+wmIMAG1338_1920px+wmIMAG1329_1920px+wmIMAG1333_1920px+wmIMAG1342_1920px+wmIMAG1350_1920px+wmIMAG1358_1920px+wmIMAG1359_1920px+wmIMAG1361_1920px+wmIMAG1363_1920px+wmIMAG1372_1920px+wmIMAG1373_1920px+wmIMAG1376_1920px+wmIMAG1374_1920px+wmIMAG1378_1920px+wmIMAG1381_1920px+wmIMAG1382_1920px+wmIMAG1385_1920px+wmIMAG1387_1920px+wmIMAG1389_1920px+wmIMAG1394_1920px+wmIMAG1397_1920px+wmIMAG1407_1920px+wmIMAG1408_1920px+wmIMAG1409_1920px+wm