Bejing 1 / China (29.12.2017)

Heute ist der Tag der Vertreibung aus dem Paradies … Bereits um 08:05 müssen wir die Seven Seas Voyager verlassen – die erneute persönliche face to face imigration geht ganz flott vor sich (die Chinesen freuen sich, jeden Einzelnen von uns gebührend zu mustern, mit dem Passbild zu vergleichen und dann viele, viele Stempel auf irgendwelche Papiere zu knallen) und bald schon sitzen wir in einem kalten feuchten Bus, der uns die rund 200 km nach Bejing bringen soll, zweieinhalb Stunden Fahrzeit ist angesagt …

Und zweitens kommt es anders als man erstens denkt!

Entgegen unserer nicht allzu hoch angesetzten Erwartungen wärmt sich nichts im Bus, die Heizung scheint nicht zu funktionieren und die bereits beschlagenen Scheiben verwandeln sich in Wasserfälle! Reklamieren nützt nichts, es funktioniert einfach nicht! Bereits halbwegs durchgefroren realisieren wir dann doch noch, dass wir in einem Stau festhocken. Irgendwann geht es dann im Konvoi (wir sind drei Busse) auf einem Schleichweg (aber immer noch eauf einer gut ausgebauten Strasse) weiter. Genau so weit, bis ein Warnschild max. Höhe 2.50 auf eine massive Eisenkonstruktion hinweist, die uns auch noch das Car-Dach wegrasiert hätte … Openair Busfahrt hatten wir bei ähnlichen Temperaturen schon in Hongkong und das war auch nicht das Gelbe vom Ei! Also wenden, hoffen und dann auf einer Irrfahrt (von der wir visuell dank der völlig benebelten Scheiben nur wenig mitbekamen) nach Bejing weiter. Um 14:10 trafen wir dann im Restaurant ein (nach gut 5 1/2 stündiger Fahrt) und alles Essen war sehr gut, da warm!

Bejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / China

Wenigstens etwas aufgewärmt ging’s dann rasch weiter, zu einem der Höhepunkte Bejings: Die Verbotene Stadt! Eigentlich wunderschön und sehr interessant, von unserem Guide Terry auch bestens erklärt – aber warum haben Chinesischen Kaiser diesen scheisskalten feuchten Wind nicht auch gleich verboten? Und wegen unserer langen Fahrt und dem Eintreffen gleich bei Schalteröffnungs-Schluss mussten wir dann auch durch die ganze Anlage hetzen … was die Stehzeiten verkürzte und durch die schnellere Gangart wenigstens die Muskulatur ein wenig wärmte!

Bejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / China

Zurück in den Bus, mit Aufwärmen war da immer noch nichts aber der nette Chauffeur hat es wenigstens fertiggebracht, die Scheiben soweit trocken zu kriegen, dass wir für die nächsten zehn Minuten rausschauen können. Das war auch nötig, denn der geschichtsträchtige Tian’anmen-Platz (oder Platz des Himmlischen Friedens) war eben wegen einer Veranstaltung im Parlamentgebäude gesperrt worden und wir können aus der Ferne noch erkennen, wie das Räumungs-Kommando die Touristen vertreibt. Von uns reklamiert  niemand und Terry verspricht uns, dass wir diesen grössten befestigten Platz auf diesem Planeten (39,6 ha Fläche mit einem Fassungsvermögen von 1 Mio. Menschen) wohl am dritten Tag unseres Bejing-Besuchs sehen werden.

Bejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / ChinaBejing / China

Durchgefroren und müde erreichen wir das Regent Hotel, verwüsten sofort das schöne Zimmer in der 10. Etage und geniessen die Wärme und ein weiteres feines chinesisches Essen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s