Bejing 3 / China (31.12.2017)

Unseren dritten (und letzten) Tag in der Hauptstadt Chinas beginnen wir schon fast wie die Einheimischen: Frühturnen im Park des Temple of Heaven … Herrlich, wie sich da Jung und Alt auf Gymnastik-Geräten aufwärmt, die Beweglichkeit fördert, sich den Rücken krault, tanzt oder rezitiert, singt und spielt, malt und einfach nur miteinander plaudert …

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Es folgt der Besuch eines weiteren UNESCO World Heritage Sites: Der Himmelstempel, erbaut 1420 von den Ming und Qing Dynastien und vor allem für Gebete und Opfer zugunsten guter Ernten gebraucht …

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Und dann gelangen wir als ausländische Touristengruppe ganz einfach durch die Sicherheitskontrolle und eine Unterführung auf den Tian’anmen-Platz. Zurückblickend sehen wir auf der anderen Strassenseite unendlich viele Chinesen, die mehr oder weniger geduldig anstehend auf ihre Kontrolle und Zugang zum Zentrum Chinas warten. Man muss sich das mal vorstellen, der grösste Platz der Welt und das ohne freien Zugang. Er ist ca. 800 m lang und 500 m breit, umrandet vom Tor des Himmlischen Friedens, der Grossen Halle des Volkes, dem Chinesischen Nationalmuseum, dem Denkmal für die Helden des Volkes, dem Mao-Mausoleum (sollte es demnach nicht Maosoleum heissen?) und dem Haupttor Zhengyangmen. Ein eigenartiges Gefühl von Grösse und Weite gemischt mit einer Art Enge durch die kolossalen Bauten, abgegrenzt von breiten Avenues (auf der alle 10 Jahre die grosse Militärparade vor der Regierung vorbeizieht).

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Zurück durch die Stadt mit ihrem zwar dichten, aber doch meistens fliessenden Verkehr. In Lugano kommt man da oft langsamer voran … Es gibt zwar immer noch viele Velos, sie werden per App gemietet und können fast an jeder Strassenecke wieder stehengelassen werden … Alles in allem aber viel gesitteter und übersichtlicher als zum Beispiel in Saigon … Gehupt wird selten – und während der ganzen Zeit in diesen Millionen-Metropolen haben wir keinen einzigen Unfall oder auch nur eine kritische Verkehrs-Situation beobachten können, kein Vergleich zu unserem egoistischen Chaos!

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Früher soll Peking so ausgesehen haben … die Menschen lebten in kleinen, meist eingeschossigen Häuschen in engen Gässchen mit einem Brunnen und dem Gemeinschafts-Klo in der Nähe … die Modernisierung hat in den letzten Jahren die meisten davon zerstört, nur wenige solcher Quartiere, ‚Hutong‘ genannt, haben im Zentrum Bejings überlebt, so wie der von uns besuchte Lindang Hutong. Die Menschen leben gerne hier, trotz der Enge. Die Zusammenleben mit der Nachbarschaft ist wichtiger als viel Platz – die Mieten sind erschwinglich und so ist es wenig erstaunlich, dass in diesen optisch leicht als Armenquartiere qualifizierten Behausungen gar nicht unbedingt arme Leute leben. Tolle Autos versperren die Gassen, Parkplätze werden durch die Deponie von Grümpel und anderem freigehalten – und Bretter vor den Reifen sollen die Hunde beim Pinkeln stören … Wir erkunden Lindang per Rikscha und sind auch Gäste in einem museumsartig ausgestatteten privaten Haus, das gar im Besitz der Gastgeberin ist. Ein Verkauf würde sie zur reichen Frau machen, aber neue Wohnung sind sehr teuer und der Reichtum wäre gleich wieder dahin, darum denkt sie überhaupt nicht über einen Verkauf nach. Sie lebt mit Mann, Tochter + Schwiegersohnt und Enkelkind hier, bewacht von den vereingten Kommunisten dieser Welt auf einem Bild über dem Buffet.

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Letzter Programmpunkt unseres letztes Ausflugs ist der Bell Tower, in dessen Innern wir einer Tee-Zeremonie beiwohnen, nicht ganz so starr wie in Japan … aber ein paar Schlucke der verschiedenen Teesorten wärmen uns ein wenig auf. Auch hier gibt es zum Schluss eine Möglichkeit zum Shopping, aber 6000 $ für einen exclusiven, lange gelagerten und in Form eines Esstellers gepressten und vielleicht 2 cm dicken Tee – ‚Kuchen‘ (sah fast aus wie ein etwas dunkel geratener Biberfladen) sind uns dann doch zuviel …

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Ziemlich erschöpft von all den vielen Eindrücken und der Kälte kehren wir ins Hotel zurück, packen unsere Koffer, nehmen im Hotel noch ein paar Kalorien zu uns und verschlafen den Beginn des neuen Jahres 2018 …

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