Sanya – China’s Hawaii (15.12.2017)

Einfahrt in den Hafen von Sanya auf der Insel Hainan, berühmt für das tropische Klima und mit seinen karibisch anmutenden unendlichen Sandstränden äusserst beliebter Anziehungspunkt für Touristen, irgendwie China’s Hawaii oder Florida.

HTC-U11_002246_2048px_2000px.jpgHTC-U11_002249_2048px_2000px.jpgHTC-U11_002251_2048px_2000px.jpgFantasievolle Architektur an bester Lage, wie Blumen erheben sich 4 Hochhäuser gleich nebem den Cruiseterminal, auf jedem Balkon steht eine (Sprudel-?) Badewanne …

HTC-U11_002254_2048px_2000pxHTC-U11_002263_2048px_2000pxDas ehemalige Fischerdorf hat sich in den letzten wenigen Jahrzehnten fast zu einer Millionenstadt gemausert, auf breiten Boulevards buntes Treiben, aber viel weniger hektisch als in Saigon. In den gepflegten Parks zwischen Strand und Strasse tummeln sich hingegen riesige Menschenmengen, die flanieren, musizieren oder sich mit Morgengymnastik beschäftigen.

Unsere Tour führt uns ein wenig über Land, auf perfekt hergerichteten Felder wächst allerlei Gemüse, dazwischen wohl auch mal Reis.

HTC-U11_002276_2048px_2000pxHTC-U11_002281_2048px_2000px.jpgUnd dann geht’s rein ins Gewusel: Die Nashan Tempelanlagen mit  der 109 m hohen Guanyin Statue sind nicht nur unser heutiges Tagesziel, ein paar Chinesen scheinen das selbe vorzuhaben! Aufregung herrscht, unser quirlige Führer George (seinen chinesischen Namen hätte keiner von uns aussprechen können), wirbelt herum und versucht unsere 27 köpfige Truppe zusammenzuhalten! Erstaunlich zivilisiert, diese vielen Ameisen, aber ein ziemliches Geschnatter. Nur die verschiedenen (einheimischen) Reiseführer schreien einander an, dass man ob ihrer Tonlange Angst bekommen könnte.

HTC-U11_002291_2048px_2000px.jpgWart ihr schon mal in Rio de Janeiro? Die Christus-Statue (Cristo Redentor) kennen wohl alle von Bildern … das hier ist fast dasselbe, diesmal einfach ein Buddha mit drei Gesichtern, die auf einer ins Meer hinausgebauten Insel freundlich um sich schauen.

HTC-U11_002302_2048px_2000pxHTC-U11_002305_2048px_2000pxHTC-U11_002311_2048px_2000pxHTC-U11_002314_2048px_2000pxHTC-U11_002316_2048px_2000pxHTC-U11_002325_2048px_2000pxIn einem prächtigen, äusserst gepflegten Park sind verschiedene Tempel zu besichtigen, anders als all das, was wir bisher gesehen haben. Nebst einem lächelnden Buddha blicken auch furchterregende Gestalten auf uns herab, vielleicht warnen die uns vor dem nächsten Höhepunkt, dem vegetarischen Essen in einem hochgelobten Restaurant, in dem auch schon hohe Staatsmänner verköstigt worden seien …

HTC-U11_002334_2048px_2000px.jpgHTC-U11_002339_2048px_2000px.jpgHTC-U11_002344_2048px_2000px.jpgHTC-U11_002345_2048px_2000px.jpgMag Tofu essen, wer das mag … aber wir hatten ja Glück: Aufschnitt-Teller, Fisch, Lamm, Riesencrevetten, Schweinebauch – alles sah ähnlich aus wie ich die Plastik-Menü-Auslagen vor 35 Jahren in Japan in Erinnerung habe … Da man ja anständig ist, probiert man von allem ein wenig – und da man seit mehr als einer Woche auf dem Schiff auch anständig isst, verkraftet man es bestens – auch mal auf Diät zu machen!

HTC-U11_002359Damit das allen klar ist: ALLES war TOFU … Wie heisst die Vegetarierspezies, die vegetarisch ausser Tofu isst? Da melde ich mich dann mal an. Ich bin kein grosser Fleischesser, aber ich brauche auch keinen mehr oder weniger danach aussehenden Ersatz. Basta! Oder noch lieber: Pasta!

Zurück in Sanya schauen wir uns noch ein wenig um – und dann will Master Daniel schon wieder weiter. In der Dämmerung gehen die Lichter an, wie Eifeltürmchen stehen die Seilbahnmasten im Meer, die Kabinchen scheinen von Garaventa zu sein und bringen Touristen quer über das Meer auf ein vorgelagertes Inselchen, welches mit Hotel, Riesenrad und Casino lockt.

Unser erster China-Eindruck gefällt uns, die Leute sind sehr respektvoll, bestens organisiert und an das Geschnatter gewöhnt man sich vielleicht schon noch. Vreni’s neuer Freund, ein Beamter der chinesischen Einwanderungsbehörde, meinte allerdings, das Sanya ‚Best of China‘ sei … er war seit Saigon mit uns unterwegs um rund 1100 Pässe und Visa zu überprüfen und abzustempeln. Da Leute mit seinem Job (und vielen anderen ähnlichen Anstellungen) aber nicht ins Ausland verreisen dürfen (sie bekommen keine Ausreise-Visa) war dieser Arbeits-Ausflug nach Vietnam und mit dem Kreuzfahrtschiff back home schon ein besonderer Moment für ihn. Ausser Vreni hat ihm aber nicht viel daran gefallen, er war sehr enttäuscht, sie bei der Ankunft in Sanya nicht mehr zu sehen oder gar mit ihr zu frühstücken, war sie doch scheinbar die einzige Person an Bord, die mit ihm gesprochen hat (sein Ch-English war sehr rudimentär) und sich seine Trennungsgeschichte von Anfang bis Ende anhörte. Ein weiteres Schicksal aus der Raucher-Ecke.

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2 Gedanken zu “Sanya – China’s Hawaii (15.12.2017)

  1. Hallo Ihr Zwei – Ihr habt mir gerade den Weihnachtsfeiertag versüsst. Bin am kochen für eine 10-köpfige Truppe und brauchte dringend Abwechslung. Wir wünschen weiterhin eine gute Reise, frohe Weihnachten und rutscht dann gut rüber ins 2018
    Heidi und Joe

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