Wochenrückblick: Woche 1

Nun sind wir schon gut eine Woche unterwegs und die Zeit verging einfach.
Raphael brachte uns am 2. Dezember 17 früh und pünktlich (grazie mille) zum Bus der uns von Lugano nach Milano Malpensa brachte. Die Flüge verliefen ordnungsgemäss und unser Gepäck war in der Lage uns unauffällig zu folgen.
Jedenfalls hatten wir es wieder als wir in Singapur am Band standen. Ist bei uns nicht selbstverständlich. Dann ab ins Hotel. Rémy wollte ja unbedingt ins Marina Bay Sands. Also habe ich das für 2 Nächte gebucht. Das war zwar nicht so meine Wahl. Ich hasse Riesenkästen aber jetzt muss ich sagen, das war ganz, ganz toll. Wir wohnten auf der 47. Etage und hatten das Gefühl mutterseelenalleine zu sein. Natürlich sofort ab zum Schwimmbad auf dem Dach. Und das war dann atemberaubend. Allerdings kosten 2 Gläser Wein dort ungefähr 40 Franken. Da wir aber Zugang zum Club 55 auf der 55. Etage hatten, haben wir das sofort wieder wettgemacht. Wir brauchten 2 Abende kein Abendessen. Der kostenlose Apero mit unzähligen Häppchen war dermassen reichhaltig, dass dir jedes weitere Hungergefühl abhanden gekommen ist. Auch das Frühstück da oben war ohne Tadel, grandios. Ebenfalls kostenlos. Club 55!Den nächsten Tag verbrachten wir mit U-Bahn fahren und dem Botanischen Garten. Da hing ich allerdings etwas in den Seilen. Abends dann wieder Schwimmbad, Club 55 und nur noch schlafen.Packen am nächsten Morgen und das Schiff erobern. Was nicht schwer war, wenn man denn die Cruise bezahlt hat. Seenotrettungsübung absolvieren, Koffer auspacken und bekannte Cremitglieder und Gäste begrüssen. Und dann einfach nicht mehr denken. Jetzt denken andere für dich. Das kann sehr erholsam sein.

Erster Tag an Bord, Seetag. Also, kein Stress und mal so richtig ankommen.
2. Tag: Koh Samui/Chaweng Beach/Thailand. Da es am Morgen regnete, fand ich kein Beachfeeling in mir und blieb auf meiner Yacht. Und das war für mich gut so. Rémy war dann an der Beach. Aber ich glaube, der absolute Brüller war es nicht.

3. Tag: Bangkok. Bangkok wäre sicher sehr schön, wenn man denn im Stadthafen parkieren könnte. Was ursprünglich auch vorgesehen war. Aber leider wurde uns 4 Wochen zuvor mitgeteilt, dass wir im Containerhafen anlegen. Und der ist gut 2,5 Stunden ausserhalb von Bangkok. Und die Ausflüge hatten wir schon gebucht. Der Stadthafen war wegen der Höhe unseres Schiffes und einer Brücke, wo wir unten durch hätten fahren müssen, nicht kompatibel und unserem Kapitän hätte es mit dieser Konstellation oben am Schiff ein paar Decks weggemacht. Und SEINE Brücke. Das hätte uns nicht weiter gestört, denn Rémy und ich wohnen ziemlich weit unten. Deck 7.

So fuhren wir dann elend lange Bus bis nach Bangkok. Dann wurden wir sehr energisch durch Bangkok gehetzt, weil, wir mussten ja den ganzen Weg wieder zurück. Hätte ich mal mein Hirn in Bewegung gesetzt, wären wir eine Nacht in Bangkok geblieben. Da gibt es nämlich sehr nette Hotels. Das Lebuan zum Beispiel, da war ich schon mal vor ein paar Jahren.

4. Tag: immer noch Containerhafen Bangkok. Rémy und ich hatten zwar einen Ausflug in Bangkok mit Königspalast und wieder ähnlichem gebucht. Aber wir verzichteten dankend und fuhren stattdessen mit dem Shuttlebus nach Pattaya.
Nur eine Stunde Busfahren. Wir lernen dazu! Das war dann sehr nett. Wir haben zwar gefühlt eine Million Chinesen gesehen und das ganze Elend der Welt. Wegen Sugardaddys und so. Aber wir haben nett gegessen, nett getrunken und die Menschen waren sehr freundlich.

Ah ja, da gab es noch was. Beim Mittagessen in Bangkok dritter Tag fragte natürlich jeder, bis wohin fährst du. Weil der erste Teil der Reise geht nach Hongkong, da steigen einige aus und die anderen fahren via Japan, Südkorea nach Peking. Wir: bis Peking und wir sind schon sehr gespannt auf die drei Tage in Südkorea. Da guckt uns eine Dame äusserst nett an und sagt, ihr Lieben, wisst Ihr denn nicht, Südkorea ist gestrichen. Wegen Problemen mit China und so. Uns ist fast das Essen aus dem Gesicht gefallen. Und alle wussten es, nur wir nicht. Obwohl wir nicht wirklich überrascht waren. Wir lesen ja auch Zeitungen. Nun sind wir am neuorganisieren für Ausflüge in Japan. Müssen zuerst mal checken, wo es überhaupt hingeht.

Und heute Nacht ist ein Passagier gestorben. Wir sind eben wie ein kleines Dorf, da passiert alles.

Das war die erste Woche und ich freue mich auf die zweite Woche.

Liebe Grüsse

Vreni

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