Zwischenbericht einer Reise vom Indischen Ozean in den Pazifik

Flug von Siem Reap zurück nach Singpore

„Die Hölle ist weiss und links oben blinkt ein Cursor“. Dieser Satz stammt leider nicht von mir. Denn er ist gut, sogar sehr gut. Weil, ich starre schwitzend aber mit grösstmöglicher Würde auf mein leeres Blatt Papier und harre der Dinge die mir einfallen sollen und die Hölle füllen. Ich glaube, ich bestelle mal ein Glas Weisswein…
Schon während der letztjährigen 4. Etappe unseres Projektes „Weltumrundung per Schiff“ buchten wir diese Reise. Zeitlich passte es und die Route war perfekt. Von Singapur nach Sydney. Endlich zum Pazifik. Denn die Welt ist gross, viel grösser als ich gedacht habe. Vor allem per Schiff.

Am 17. Dezember ging es los und wie durch ein Wunder klappten die Flüge Lugano-Zürich, Zürich –Doha, Doha-Singapur pünktlich und sogar das Gepäck war in der Lage uns zu folgen.

Den einen Tag in Singapur, bevor wir zu unserem Vorprogramm Angkor Wat starten verbringen wir in den Gardens by the Sea. Sehr eindrücklich war der Rain Forrest wo einem das Ökosystem der Welt nähergebracht wird. Am nächsten Tag früh raus und wieder zum Changi Airport. Per Charterflug wurden wir und etwa 150 weitere Kreuzfahrgäste nach Siem Reap in Kambodscha geflogen. In der Abflughalle checkten wir mal unsere Mitreisenden. Und was wir sahen gefiel uns sehr. Keine Kotzbrocken, nur nette Menschen. Sogar welche, die wir schon von früheren Reisen kannten. Schliesslich werden wir mit diesen und weiteren, noch unbekannten 450 Menschen für gut 3 Wochen unser Leben teilen.

Am Nachmittag absolvierten wir dann 2 Tempel, the Pink Temple, auch als Frauentempel bekannt und wie der andere Tempel heisst ist mir leider entfallen. Dazu müsste ich in die Kabine um die Unterlagen zu holen. Nach einem wunderbaren Abendessen, die kambodschanische Küche gefällt mir und uns allen sehr, sehr gut, nur noch ins Bettchen, denn der nächste Tag wird sehr anspruchsvoll. Früh Tagwache. Das ist genau das was ich mir unter Ferien vorstelle! Nach einem Frühstück das keine Wünsche offenliess, ab zu den Bussen. Wir waren 18 Personen in der Gruppe Yellow2 und hatten für  diesen Tag einen hervorragenden Tour Guide. Überhaupt sind alle Menschen hier total freundlich und hilfsbereit. Dann begann das Mammut-Tempel Programm. Zuerst Angkor Thom, dann der Ta Prohm Tempel (der mit den eingewachsenen Bäumen und Angelina Jolie mit Tomb Raider). Nach einem einheimischen Mittagessen dann Angkor Wat. Und es war so was von heiss. Aber unsere Tour Guide motivierte uns immer wieder aufs Neue. Anschliessend waren wir platt und freuten uns auf eine schöne Dusche. Danach war das Leben wieder in Ordnung und wir widmeten uns einem hervorragenden kambodschanischen Buffet in unserem Hotel, dem Borei Angkor Wat.

Der nächste Tag hätte eigentlich relativ relaxt ablaufen sollen. Rückflug nach Singapur und Schiff entern waren die einzigen Programmpunkte. O.k. die Seenotrettungsübung auch noch. Leider merkten wir beim Anflug Singapur schon, dass wir etwas Achterbahn fliegen. Rauf und runter halt, wie‘s grad kommt. Ich hasse Achterbahn und Rémy meinte dann, hey, wir starten durch. Das wird nix mit landen. Der Vogel hob sich tatsächlich wieder und wir umkreisten etwa eine Stunde lang das Unwetter über Singapur. Der Pilot informierte uns dann, dass sein Flugzeug nun etwas Benzin braucht und er nun einen Flugplatz sucht um den Wünschen seines Flugzeugs zu entsprechen. Batam/Indonsesien gewährte uns dann Asyl, aber wir durften nicht aussteigen. Wir wurden betankt und die Kolonne zur Flugzeugtoilette war unglaublich lang. Nach gut 2 Stunden durften wir dann auch wieder weiterfliegen und Changi Airport Singapur war bereit für uns. Die Einreiseformalitäten wurden in einem nie gekannten Tempo abgewickelt und wir kamen mit mehrstündiger Verspätung aufs Schiff. Der Kapitän wollte eigentlich schon lange unterwegs sein, aber 150  Passagiere die fehlen, das gibt Ärger.

Übrigens war der ganze Kambodscha Ausflug kostenlos, inklusive Flüge und unserer Übernachtung in Singapur. Und das wussten viele Passagiere nicht. Die beissen sich heute noch in den Hintern.

Flug von Siem Reap zurück nach Singpore

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